26 november 2015, om 19:30, Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU Rue Belliardstraat 60-62 1040 Brüssel | Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU Rue Belliardstraat 60-62 1040 Brüssel

Überfordert? Europa und die Flüchtlinge: Franziska Keller trifft Paul Scheffer

Bron: https://www.goethe.de/ins/be/de/ver.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=20628931

Neue Wir-Erzählungen für Europa

Welche neuen Geschichte können wir uns gegenseitig von Europa erzählen und gemeinsam entwickeln? Wer wollen wir sein und wo wollen wir gemeinsam hin? Die Reihe „Neue Wir-Erzählungen: Eine Zukunftsressource für Europa“ geht in eine neue Runde und heißt die Europaabgeordnete Franziska Keller und den Autor Paul Scheffer zum Thema „Überfordert? – Europa und die Flüchtlinge“ willkommen. Moderiert wird die Debatte von Matthias Krupa (Die Zeit).

Die zwei Gesprächspartner:

Franziska Keller (*1981) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen) und seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments. Sie studierte Islamwissenschaft, Turkologie und Judaistik an der Freien Universität Berlin und der Sabanci Üniversitesi in Istanbul. Während der letzten Europawahlen 2014 war sie europäische Spitzenkandidatin der Grünen und ist seit ihrer Wiederwahl Vize-Präsidentin der Grünen Fraktion im Europaparlament. „Ich kämpfe […] für ein gerechtes, faires Europa, das Flüchtlinge schützt, Menschen hereinlässt und fair behandelt; das Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit nicht nur im Inneren beachtet, sondern auch bei den Außenbeziehungen.“

Paul Scheffer (*1954) ist ein niederländischer Soziologe, Journalist und prominentes Mitglied der Partij van de Arbeid (PvdA). 2000 schrieb er im NRC Handelsblad den Artikel Het multiculturele Drama (Das multikulturelle Drama), der eine kontroverse Diskussion auslöste. 2007 veröffentlichte er sein Buch Het land van aankomst (Das Land der Ankunft) zu den verschiedenen Formen der Immigration in die Niederlande. Paul Scheffer arbeitete bis 2011 an der Universität Amsterdam zum Thema Problematik der Großstädte und lehrt jetzt an der Universität Tilburg Europäische Studien.

Die Gesprächsreihe:
Was braucht man, um die Europäische Union, aber auch Europa insgesamt, als politisches, wirtschaftliches, kulturelles und gesellschaftliches Projekt voranzubringen? Welche europäische Erzählung haben wir, die uns Leitbilder und Leitmotive bieten kann, um unseren gemeinsamen Kurs zu bestimmen? Dies ist die Fragestellung der vom Goethe-Institut und anderen Partnern initierten Gesprächsreihe. Bisher traten unter anderem Gesine Schwan, Martin Schulz, Thomas de Maizière, Věra Jourová und Helmut Schmidt auf. Der Inhalt der Gesprächsreihe wird im Hörfunkprogramm von WDR 3 und im Internet unter wdr3.de präsentiert.

Eine Reihe des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit dem ARD-Verbindungsbüro Brüssel und Die Zeit. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU

Details

Sprache: DE mit Simultanübersetzung EN
Preis: Freier Eintritt. Um Anmeldung wird gebeten.